Das Allroundtalent besuchte uns an einem Wintertag und sprach mit uns über Lampenfieber und über den Teamgeist, der hinter der Bühne herrscht.Der Regen peitscht gegen die Fensterscheibe der Kaffeerösterei Mau. Es ist schon März, aber der Winter hat Köln noch fest im Griff. Dennoch treffen wir einen entspannten Pete Haaser auf einen Café cortado und reden ein bisschen über den Frühling – denn da steht der Musiker gemeinsam mit dem 12-köpfigen Ensemble beim „Kölsch Milljö“ auf der Bühne. Dort ist er der Mann für alle Tasteninstrumente. Ein Interview aus 2013.
Pete, wie viele Instrumente beherrschst Du eigentlich?
Akkordeon, Klavier, Orgel und natürlich das Harmonium. Ich muss so 15 Jahre alt gewesen sein, da bekam mein Bruder eine Quetsch. Nach einem Jahr habe ich sie dann übernommen – damit hat es also angefangen.
Zwar sieht es draußen noch nicht wirklich nach Frühling aus, dennoch dauert es nicht mehr lange und die Frühjahrsstaffel des „Kölsch Milljös“ wird auf die Bühne gebracht. Wie bereitest Du Dich darauf vor?
Ich bin mittlerweile im neunten Jahr dabei. Erst einmal wird gesammelt, dann geht es darum, die Songs in eine Wirkung zu bekommen und in schöne Arrangements zusetzen, wie z.B. Streichquintett mit Harmonium. Das ist ein Riesenspaß! Bei den zwei großen Hauptproben mit der gesamten Mannschaft (Anm. d. Red.: dem Stammensemble), bekommt das ganze dann den letzten Schliff.
Hast Du nach so langer Zeit eigentlich noch Lampenfieber?
Nun, man sollte immer ein bisschen unter Dampf stehen. Wenn man das Gefühl hat gut vorbereitet zu sein, muss man keine Angst mehr haben. Sehr spannend sind die ständigen Szenenwechsel auf der Bühne, die eine gute Konzentration erfordern.
Beende bitte folgenden Satz: Ich identifiziere mich mit dem „Kölsch Milljö“, weil…
…ich mich mit dem Teamgeist und der Mannschaft richtig wohl fühle. Die Akteure und alles, was organisatorisch dahintersteht. Das ist der Hammer!
Vielen lieben Dank, Pete, für das nette Gespräch!
